Chronik

Chronik der Schützengesellschaft

Im Jahr 1951 haben sich aktive Männer mit der Absicht zusammengefunden, einen Schützenverein zu gründen. Am 20.04.52 wurde es dann Wirklichkeit. Auf dem Schloss Mühlenburg in Spenge gründete man einen Schützenverein mit dem Ziel, dem Zweck der Förderung des Schießsports, der Kameradschaft und der Geselligkeit zu dienen.

Mitte des Jahres war man soweit, den jüngsten und damit auch den modernsten Scheibenschießstand im Kreis Herford einzuweihen. Einige Tage später fand das erste Schützenfest der Gesellschaft statt.

Der erste Schützenkönig Kurt der 1. Rast, empfing die Königspaare, Abordnungen aus den benachbarten Städten und Gemeinden. Dieser gegenseitige Besuch von und zu anderen Schützenvereinigungen ist bis heute geblieben und somit zur Tradition geworden. 2 Jahre später erstellte man die Satzung und trug die Vereinigung unter der Bezeichnung "Schützengesellschaft Spenge e. V." mit dem gewählten Vorstand ins Vereinsregister ein. Neben den Disziplinen Luftgewehr und Kleinkaliber auf 100 m und 50 m führte man in den ersten Jahren Tontauben, Jagd- und Pistolenschießen durch. Die Attraktivität der Gesellschaft war groß und durch ein reges Vereinsleben entwickelte sie sich stetig. Im Laufe der Zeit hat sich jedoch Luftgewehr- und Kleinkaliberschießen durchgesetzt. Hier sind die Schützinnen und Schützenkameraden in einzelnen Disziplinen sehr aktiv und haben an etlichen Wettkämpfen mit großem Erfolg teilgenommen.

Da Schützen auch Tradition pflegen, kommt neben den sportlichen Aktivitäten die Geselligkeit nicht zu kurz. Jedes Jahr feiert die Gesellschaft ein Sommerfest und im Februar die Schützen-Gala.

Es gibt Situationen im Leben, die muss man nutzen. So hatte man schon seit Jahren die Vision einer neuer Sportanlage unter der Stadthalle in Spenge. Es wurden Zuschüsse in Aussicht gestellt, die bei weitem jedoch nicht ausreichten. Mit enormen Eigenleistungen unserer Mitglieder und finanzieller Unterstützung diverser Sponsoren entstand eine neue Schießsportanlage mit 9 Luftgewehrbahnen im Zentrum der Stadt unter der Stadthalle, welche seit dem 24.7.1997 in Betrieb ist. 2 Jahre später wurden 4 Kleinkaliberbahnen fertiggestellt. Damit verfügen wir über eine der modernsten Schießsportanlagen.

Während der Bauphase war die Schützengesellschaft jedoch besonders gefordert. Durch sehr viel Eigenleistung konnte das Werk gelingen. Ob Schützenschwestern oder Schützenbrüder, dort wo man gebraucht wurde, war man zum Arbeitseinsatz bereit. Unzählige Stunden wurden investiert, über 5.000 lfm Dachlatten zum Schallschutz mit über 10.000 Spaxschrauben montiert. Eine gewaltige Leistung wurde von den Senioren der Gesellschaft erbracht. Rückblickend betrachtet, hat sich die Arbeit gelohnt. Man hat ein zeitgemäßes Vereinsheim, ideale sportliche Voraussetzungen für Höchstleistungen, die Stadthalle in der Anbindung und mit dem Schießsportzentrum in zentraler Lage alle Möglichkeiten, die ein Schützenherz höher schlagen lässt.


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